Unternehmenssprache – Was ist das überhaupt?

Eine Unternehmenssprache. Was ist das überhaupt? Wie kann sie Deinen Erfolg steigern? Und wie kannst Du sie entwickeln? Genau diese Fragen möchte ich Dir hier beantworten und Dir in dieser Artikelserie „Erfolgsfaktor Unternehmenssprache“ in vier Artikeln einen Einblick geben.

 

Viel Spaß damit!

 

Was ist eine Unternehmenssprache?

Zunächst stellt sich natürlich die Frage nach der Definition. Armin Reins ist quasi der Urvater, der Erfinder der Unternehmenssprache. Er definiert die „Corporate Language“ folgendermaßen*:

„So, wie eine Marke durch ein Corporate Design ein einheitliches, visuelles Gesicht bekommt, so verleiht ihr die Corporate Language eine charakteristische, unverwechselbare Sprache.“

Und damit trifft es den Kern. Ein Corporate Design (CD) regelt das Erscheinungsbild einer Marke – von Farbwerten über Schriftarten bis hin zum Logo. Es gibt einer Marke oder einem Unternehmen einen unverwechselbaren Auftritt und stellt sicher, dass das Design mit der Marke in Verbindung gebracht wird. Denkt zum Beispiel mal an den Mercedes-Stern oder das Nivea-Blau.

 

Unternehmenssprache ist Corporate Design. Nur anders.

 

Im Gegensatz dazu sorgt die „Corporate Language“, also die Unternehmenssprache dafür, dass die Texte und die Kommunikation aus einem Guss kommen. So wie im CD Farbwerte geregelt sind, regelt die Unternehmenssprache den Gebrauch von Wörtern, Aufbau und Struktur von Texten. In einem der nächsten Artikel werde ich auch noch einmal auf besonders gelungene Beispiele eingehen.

 

Vorteile der Unternehmenssprache

Jetzt wissen wir, was eine Unternehmenssprache ist. Schön und gut. Aber warum genau ist sie jetzt ein Erfolgsfaktor?

Weil die Unternehmenssprache alles einfacher macht.

Ja, Du hast Recht, die Erstellung einer Unternehmenssprache macht zunächst Arbeit. Stimmt, man muss sich gezielt mit seiner Kommunikation auseinandersetzen. Okay, so eine Checkliste erstellt sich nicht innerhalb von fünf Minuten.

Aber die Arbeit lohnt sich nach hinten raus. Und zwar aus diesen Gründen:

Texte aus einer Feder: Auch, wenn mehrere Leute für ein und das gleiche Produkt schreiben – der Text kommt aus einer Feder. Es gibt klare Regeln, an die sich alle halten können. Und müssen.

Texte werden messbar: Wie oft streitet man sich über den Text? „Irgendwie gefällt mir das nicht“, „Mir persönlich ist das noch nicht emotional genug“, „Ich würde es anders schreiben“ – diese Sätze kenne ich zur Genüge. Mit einem Textkonzept lässt sich die Qualität eines Textes besser messen und Du hast eine argumentative Grundlage.

Der Selbstcheck wird ganz einfach: Es ist schwierig selbstgeschriebene Texte zu bewerten. Vor allem, wenn man als Einzelunternehmer unterwegs ist. Mit einer Checkliste kannst Du Deine eigenen Texte selber prüfen. Sind sie zielgruppengerecht? Check! Entsprechen sie Deiner Tonalität? Check! Keine Nogo-Words verwendet? Check!

Gesteigerter Wiedererkennungswert: Texte – ob für Websites, Blogs oder Broschüren – erhalten durch ein einheitliches Textkonzept einen höheren Wiedererkennungswert. Super, oder?

Du erreichst Deine Zielgruppe: Das allerbeste habe ich mir bis zum Schluss aufgehoben. Wenn Du Dir zu Deiner eigenen Unternehmenssprache Gedanken machst, geht es nur in zweiter Linie um Dich. An erster Stelle steht Deine Zielgruppe. Deine Zielgruppe. Deine Zielgruppe. Deine Zielgruppe! Für sie machst Du den ganzen Zirkus. Und wenn Du weißt, was sie hören wollen, dann weißt Du auch, was Du sagen musst.

 

Wer braucht das?

Ich denke, Du weißt was jetzt kommt. Genau. Eine einheitliche Unternehmenssprache ist für ALLE geeignet. Nicht für diejenigen, denen das texten schwerer fällt als anderen. Auch für geübte Texter ist es immer wieder wichtig, sich selbst zu hinterfragen. Das eigene geschriebene Wort kritisch zu beäugen. Und zu korrigieren.

Unternehmenssprache – Mit den richtigen Worten zum Erfolg

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 Ich freue mich, dass Du bis hier hin gelesen hast. Bei Dir sind noch ein paar Fragezeichen aufgeploppt? Gut so. Die werden Dir sicher im nächsten Artikel wie abhanden kommen. Denn darin erfährst Du, welche Fragen Du Dir stellen solltest, bevor Du Dich an Deine eigene Unternehmenssprache machst.