Storytelling – Warum wir gerne Geschichten erzählen (und wie Du damit erstaunlich viele Menschen erreichst)

Storytelling – Warum wir gerne Geschichten erzählen (und wie Du damit erstaunlich viele Menschen erreichst)

Storytelling ist ein alter Hut. Geschichten ziehen sich durch die gesamte Menschheitsgeschichte. Aber warum hören und erzählen wir so gerne Geschichten? Und wieso überzeugen gute Geschichten Deine Wunschkund:innen mehr als alles andere? Hier liest Du mehr!

Geschichten – gibt es schon immer

Geschichten gehören zum Menschsein dazu. Denn wenn man es genau nimmt, betreiben wir Menschen schon immer Storytelling. Bereits vor rund 40.800 Jahren entstanden die wohl ältesten Höhlenmalereien. Die »rote Scheibe« fanden Wissenschaftler:innen an einer Wand in der Höhle von La Castillo in Spanien. Unsere Vorfahren nutzten solche Höhlenmalereien, um Erlebnisse und Erfahrungen weiterzugeben und festzuhalten. Sie erzählten damit Geschichten.

Später wurden Sagen und Märchen am Lagerfeuer erzählt. So wurden sie mündlich von Generation zu Generation weitergegeben. Neue Details und Informationen kamen hinzu, unwichtig gewordene Feinheiten wurden weggelassen. Dadurch lebten die Geschichten weiter.

Storytelling am Lagerfeuer
Mit Geschichten wurden früher am Lagerfeuer Erlebnisse und Erfahrungen weitergegeben | Foto von Josh Willink von Pexels

Stories für die breite Masse

Im Jahr 1450 eröffneten sich ganz neue Dimensionen für Geschichten – der Gutenberg-Buchdruck mit beweglichen Lettern sorgte dafür, dass Worte auf einmal schneller als zuvor festgehalten werden konnten. Mit dem gedruckten Wort war es möglich, Geschichten auf einmal einer viel größeren Masse an Menschen zugänglich zu machen. Plötzlich war man nicht mehr auf eine:n Erzähler:in angewiesen, sondern konnte Erzählungen in einem Buch festhalten und nachschlagen. Damit trat allerdings auch der soziale, kommunikative Aspekt des Geschichtenerzählens in den Hintergrund.

Die Erfindung von Radio und Fernsehen sorgte dann für eine fast flächendeckende Beschallung mit Stories – Filme, Nachrichten, Werbung. Doch die Zahl der Geschichtenerzähler war begrenzt: Nur die Filmemacher:innen, Nachrichtenagenturen und Verlage hatten in der Hand, welche Geschichten der breiten Masse zugänglich gemacht wurden.

In den 1990ern dann der nächste Wendepunkt: Internetzugänge in privaten Haushalten. Mit all den Blogs, Online-Zeitungen und Social-Media-Plattformen ist wieder jeder einzelne von uns in der Lage, eigene Geschichten zu erzählen und mit anderen zu teilen. Und das tun wir tagtäglich mit Facebookposts und Instagram-Stories, Blogbeiträgen und Newslettern. Und eigentlich ist dies auch eine Rückkehr zum Ursprung des Geschichtenerzählens – eigene Erlebnisse und Erfahrungen mit Freund:innen in Form einer kleinen Anekdote zu teilen.

Storytelling vermittelt Botschaften

Aber warum fühlen wir uns von Geschichten überhaupt so angezogen? Warum erlebt Storytelling in den letzten Jahren einen so unfassbaren Hype?

Ganz einfach: Es liegt daran, dass eine gut erzählte Geschichte uns einfach so viel besser im Gedächtnis hängen bleibt, als nüchterne Zahlen und Fakten. Hören, lesen oder sehen wir eine Geschichte, durchleben wir dieselben Emotionen wie die Protagonist:innen im Geiste mit. Dank der Spiegelneuronen in unserem Gehirn fühlen wir regelrecht mit. Wir bewältigen dieselben Schwierigkeiten, erleben Gefahren und Abenteuer und meistern Hindernisse – ohne, dass wir dafür unser bequemes Sofa verlassen müssten. Dennoch lernen wir aus diesen Geschichten, ziehen unsere Schlüsse und nehmen die Moral mit.

TED-Talk zum Thema Storytelling

Veit Etzold hat dazu übrigens auch einen sehr inspirierenden und spannenden TED Talk gehalten. Hier kannst Du ihn Dir ansehen:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Erzähle Geschichten und erreiche Deine Wunschkund:innen sofort

Das Prinzip von Storytelling solltest Du ab sofort für Dich und Dein Business nutzen. Diese Gedankenanstöße können Dir dabei helfen:

    • Überschütte Deine Leser:innen und Kund:innen nicht nur mit Zahlen, Daten und Fakten.
    • Baue eine Geschichte um Deine Angebote herum auf.
    • Erzähle Geschichten über die Menschen, denen Du bereits mit Deiner Arbeit eine gute Lösung anbieten konntest und für die Du eine Hilfe warst.
    • Überlege Dir, welche (einfache) Geschichte Dein Business erzählt.
    • Sei authentisch und scheue Dich nicht vor Transparenz.

Erzähle Deine eigene Geschichte – nur so bringst Du Deine Vision in die Welt hinaus. Nutze die Möglichkeiten von Storytelling, um so eine größere Reichweite für Dich und Dein Herzensbusiness zu erzielen. Zeige Dich authentisch und nahbar – nur so bleibst Du Deinen Wunschkund:innen besser im Gedächtnis.

DEIN Monatlicher SCHREIBIMPULS

Jeden ersten Mittwoch im Monat verschicke ich einen Schreibimpuls – voll mit Inspirationen und Anregungen, die Dir beim Schreiben helfen.

Du möchtest wissen, wie Du Storytelling und das Prinzip der Heldenreise für Dich und Dein Herzensbusiness ganz leicht nutzen kannst? Hier liest Du mehr.

Schreibe einen Kommentar