Selbstständig: So erreichst Du Deine Kund*innen noch besser

Wenn Du selbstständig bist, gibt es die ein oder andere Herausforderung. Zum Beispiel die passenden Kund*innen anzusprechen. Hier findest Du fünf Tipps, die Dir dabei helfen, Deine Zielgruppe noch besser zu erreichen – und Dein Business erfolgreich voranzubringen!

Selbstständig? Kund*innen gewinnen!

Vielleicht geht es Dir wie vielen Selbstständigen, Unternehmer*innen und Freiberufler*innen: Neue Kund*innen zu gewinnen fällt Dir schwer und Du weißt nicht so recht, wie Du Deine Zielgruppe am besten ansprechen sollst. Damit bist Du nicht alleine, glaube mir. Aber hey – Herausforderungen sind da, um gemeistert zu werden!

Ein erfolgreiches Business braucht zahlende Kundschaft

Wenn Du selbstständig erfolgreich sein willst, musst Du Deine Zielgruppe – also Deine Wunschkund*innen – zwangsläufig ansprechen. Und nicht nur das. Du musst sie erreichen und von Dir und Deinem Angebot überzeugen. Aber wie?

5 Tipps, um noch besser Kund*innen zu erreichen

In meiner Arbeit mit meinen Kund*innen fällt mir immer wieder auf, dass ihnen die Zielgruppenansprache schwerfällt. Doch das ist elementar, um die eigene Selbstständigkeit erfolgreich nach vorne zu bringen. Darum teile ich hier fünf Tipps mit Dir, die Dir dabei helfen, Deine Wunschkund*innen noch besser und einfacher zu erreichen!

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1| Lerne, Deine Zielgruppe zu verstehen

Deine Zielgruppe zu definieren ist wichtig. Sie zu verstehen noch wichtiger. Im Idealfall kennst Du Deine Wunschkund*innen so gut wie Dich selbst: Was ist ihnen wichtig? Vor welchen Herausforderungen stehen sie? Welche Bedürfnisse und Wünsche haben sie? Warum handeln sie, wie sie handeln? All diese Fragen gilt es zu beantworten – und die Antworten zu verinnerlichen.

Deine Zielgruppe wirkt weniger komplex und groß, wenn Du sie auf eine*n ideale*n  Wunschkund*in herunterbrichst: Den sogenannten Kundenavatar. Dieser Avatar ist ein Stereotyp, der Dir dabei hilft, Dich noch besser in Deine Kund*innen hineinzuversetzen.

Gib Deinem Kundenavatar einen Namen, einen Lebenslauf – im Idealfall auch ein Foto. Stelle ihn Dir so bildlich vor wie nur möglich und frage Dich dann: Wie würde mein Kundenavatar Thomas gerne angesprochen werden? Wäre dieses Angebot für meinen Kundenavatar Silke interessant? 

Wenn Du mehrere verschiedene Zielgruppen hast, kann es übrigens auch Sinn machen, mehrere Avatare zu erstellen.

Dein wöchentlicher Schreibimpuls

Jeden Mittwoch verschicke ich einen Schreibimpuls – voll mit Inspirationen und Anregungen, die Dir beim Schreiben helfen.

2 | Löse das tatsächliche Problem Deiner Kund*innen

Wenn Du Deine Kund*innen von Dir überzeugen willst, dann ist es notwendig, Deinen persönlichen Standpunkt zu verlassen. Versuche Dich in die Situation Deiner Zielgruppe hineinzuversetzen und Dein Angebot aus ihren Augen zu betrachten. Schließlich macht es keinen Sinn, ein Problem lösen zu wollen, dass Deine Zielgruppe gar nicht hat.

Wenn Du große Unternehmen ansprechen willst, denke nicht aus der Sicht Deiner Ein-Personen-Selbstständigkeit. Wenn Du Eltern und Väter erreichen möchtest, verlasse Deinen Single-Standpunkt.

Mache Dir immer ganz klar: Was ist das tatsächliche Problem meiner Wunschkund*innen? Daran setzt Du dann mit Deinem Angebot an – und beseitigst es.

3 | Sprich die Sprache Deiner Zielgruppe

Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Okay, ich lege gleich fünf Euro ins Phrasenschwein. Aber der Satz stimmt wirklich! Wenn Du Deine Wunschkund*innen erreichen und erfolgreich selbstständig sein möchtest, musst Du die Sprache Deiner Zielgruppe sprechen. Und wie die klingt erfährst Du nur, wenn Du Deinen Kund*innen zuhörst. 

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Benutzen sie bestimmte Begriffe immer wieder? Welche Kundenansprache wünschen sie sich? Hören sie eher auf dem emotionalen oder dem sachlichen Ohr? Du musst etwas Zeit investieren, um eine wirklich gute und authentische Unternehmenssprache zu entwickeln, die bei Deinen Kund*innen ankommt. Aber sicher ist: Es lohnt sich!

4 | Komm mit Deinen Kund*innen in den Austausch

Gerade wenn Du am Anfang Deiner Selbstständigkeit stehst, müssen Deine potenziellen Kund*innen erst einmal von Dir und Deinem Angebot erfahren. Das bedeutet, dass Du den ersten Schritt machen musst: Geh auf Deine Wunschkund*innen zu!

Bringe in Erfahrung, wo sich Deine Zielgruppe herumtreibt – und dann geh auch Du dorthin. Frage Deine Wunschkund*innen ganz gezielt nach ihren Wünschen und Bedürfnissen. Erfahre, wo der Schuh drückt und wie Du helfen kannst.

Der Austausch mit Deiner Zielgruppe ist unfassbar wichtig. Denn nur so erfährst Du, was Deine Wunschkund*innen bewegt und wie Du Dein Angebot und Deine Ansprache ausrichten kannst. Gehe auf Events und Messen, veranstalte selber Netzwerktreffen oder greife ganz altmodisch zum Telefon. Und ganz sicher wirst Du sehen: Deine Mühe zahlt sich aus.

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5 | Vernetze Dich mit anderen Selbstständigen und Unternehmer*innen

Dieser Tipp ist wirklich ein Herzenstipp. Denn viel zu häufig werden andere Unternehmer*innen und Selbstständige als Konkurrenz abgestempelt. Dabei liegt in der Kooperation und im Austausch untereinander ein riesiges Potenzial!

Wenn Du selbstständig bist, wirst Du zwangsläufig auf Menschen stoßen, die dieselben Kund*innen ansprechen wie Du. Und das ist großartig!

Denn das bedeutet, dass auch diese Menschen für das gleiche Ziel arbeiten wie Du. Ich persönlich freue mich, wenn es auch andere Texter*innen gibt, die ihre Kund*innen bei ihren Wunschtexten für ihr Herzensbusiness unterstützen. Für alle könnte ich ja schließlich gar nicht schreiben.

Außerdem bietet das die Möglichkeit für Austausch, Kooperationen und Unterstützung. Kund*innen, die zu Dir passen, sind bei Deinen »Kolleg*innen« nicht richtig aufgehoben – und andersherum. Also sprich mit anderen Selbstständigen und schaut, inwiefern ihr euch gegenseitig unterstützen könnt. Macht mehr Spaß und bringt mehr ein.

Natürlich interessiert es mich, wie es in Deiner Selbstständigkeit ist: Was tust Du, um Deine Wunschkund*innen zu erreichen? Wie gehst Du vor? Und welche Erfahrungen hast Du dabei gemacht? Schreib es mir gerne in die Kommentare!