Deine Schreibstimme: So findest Du sie - Frau Schmitt Schreibt

Schreibst Du die Texte für Dein Business selber? Dann ist es wichtig, dass Deine (Marken-)Persönlichkeit hindurch scheint; dass die Worte nach Dir klingen. Hier liest Du, wie Du Deine ganz eigene Schreibstimme findest!

Deine Schreibstimme ­– Dein persönlicher und unverwechselbarer Schreibstil

So wie Du als Mensch ganz individuell und einzigartig bist, ist es auch Deine Sprache. Sie ist geprägt durch unser privates Umfeld, die Schulbildung, unsere liebsten Bücher und unsere Erfahrungen. Dein persönlicher und unverwechselbarer Schreibstil – das ist Deine Schreibstimme. 

Häufig können wir schon an wenigen geschriebenen Worten den Absender erkennen. Sei es die Textnachricht von einem Freund oder die Werbebotschaft eines großen Unternehmens. Die Schreibstimme eines einzigen Menschen oder einer Marke ist also Teil der eigenen (Marken-)Persönlichkeit.

Finde Deine eigene Schreibstimme!

Im Video erfährst Du mehr darüber, was Deine eigene Schreibstimme ist, was sie hemmen kann und wie Du sie für Dich und Dein Business wiederentdecken kannst!

Was hat Deine Schreibstimme mit Deinem Business zu tun?

Gerade, wenn Du selbstständig bist und ein Unternehmen aufbaust, gibt es eine Menge Texte zu schreiben. Da muss eine Website erstellt und ein Blog aufgebaut, Social-Media-Accounts eingerichtet und Pressemeldungen geschrieben werden.

Mach Dir bewusst: Deine Worte geben nicht nur Informationen über die Art Deiner Leistung und Deiner Produkte wieder. Sie transportieren auch Deine Persönlichkeit, Deine Markenwerte und vermitteln ein Gefühl davon, wie die Zusammenarbeit mit Dir aussieht.

Deine Schreibstimme spiegelt Deine Markenwerte wider.
Foto: bruce mars von Pexels.

Öffne Dich für Deinen ganz eigenen Stil

Schön und gut, denkst Du jetzt, aber wie schaffe ich es denn, dass sich meine Texte auch wirklich nach mir anhören?

Tatsächlich hat jeder von uns seine ganz eigene, persönliche Schreibstimme. In vielen Fällen müssen wir sie aber erst einmal wiederfinden. Denn oft haben wir durch unsere Erfahrungen – in der Schule, durch das Feedback von Freunden oder Fremden – gelernt, dass wir uns einem bestimmten Schreibstil anpassen müssen. Viel zu häufig lassen wir uns von äußeren Einflüssen leiten und orientieren uns an dem, was andere tun. Doch Du als Unternehmer*in und Selbstständige*r bist einzigartig – das dürfen auch Deine Texte sein.

Aber ich habe doch nichts zu sagen!

Ein weiterer Grund, der die eigene Schreibstimme verstummen lässt, ist der Gedanke »Ich habe doch nichts zu sagen«. Ich erlebe immer wieder, dass viele meiner Kund*innen denken, sie hätten keine wichtigen und nennenswerten Informationen, die sie mit ihren Leser*innen teilen könnten. Doch dieser Gedanke erstickt Deinen persönlichen Stil quasi im Keim. Denn wenn Du glaubst, Du hättest gar keine Worte in Dir – woher sollen sie kommen?

Mach Dir klar, dass Du mit Deinem Business, Deinem Blog und Deinem Angebot einen echten Mehrwert bietest. Du schaffst Lösungen für Deine Kund*innen und unterstützt sie bei ihren Herausforderungen. Führe Dir vor Augen, dass Du und Deine Arbeit wichtig bist – und Du etwas zu sagen hast. Trau Dich und bring es zu Papier.

Mach Dir Deinen Mehrwert für Deine Kund*innen klar, um Zugang zu Deiner Schreibstimme zu finden.

Foto: Daria Shevtsova von Pexels

3 Tipps, die Dir helfen, Deine Schreibstimme zu finden

Hier teile ich mit Dir drei Tipps, die Dir dabei helfen, Zugang zu Deiner ganz eigenen Schreibstimme zu finden.

Dein wöchentlicher Schreibimpuls

Jeden Mittwoch verschicke ich einen Schreibimpuls – voll mit Inspirationen und Anregungen, die Dir beim Schreiben helfen.

Tipp 1: Beobachte Deine gesprochene Sprache

Jeden Tag sprechen wir. Rund 16.000 Wörter pro Tag, um genau zu sein. Versuche einmal achtsam auf Deine Sprache zu achten: Welche Worte, Begriffe oder Vergleiche verwendest Du regelmäßig im Alltag? Sprichst Du sehr klar und gezielt? Oder holst Du gerne aus?

Es gibt dabei kein »richtig« oder »falsch«. Die Worte, die Du tagtäglich verwendest machen Dich aus – und dürfen sich auch in Deinen Texten wiederfinden.

Tipp 2: Mach Deine eigenen Regeln

Viel zu oft lassen wir uns von unserem Umfeld beeinflussen. Auch beim Schreiben passiert das nur zu leicht. Da schaut man doch mal eben auf der Seite der Konkurrenz, liest sich den letzten Instagram Post des Lieblingsfeed durch und surft auf der Suche nach Inspiration durch das Internet. 

Es ist in Ordnung, sich von anderen Menschen inspirieren zu lassen und sich Anregungen zu holen. Aber bitte vergiss nicht: Du bist einzigartig. Und so besonders wie Du, darf auf Dein Schreibstil sein. Hör auf, Dich und Deine Texte zu vergleichen und setze eigene Maßstäbe.

Tipp 3: Stell Dir Dein Gegenüber vor

Sicher ist Dir das auch schon einmal aufgefallen: Mit Deiner Chefin sprichst Du anders, als mit Deiner besten Freundin. Die Art und Weise unseres Ausdrucks und unserer Wortwahl hängt ganz entscheidend von unseren Gesprächspartnern ab. Das bedeutet, dass Du Dich fragen solltest: Wer wird meine Worte lesen? Was ist ihm oder ihr wichtig?

Stell Dir diese fiktive Person ganz bildlich vor. Dabei kann Dir ein Kundenavatar helfen. Das ist ein Stereotyp Deines persönlichen Wunschkunden. Indem Du Dich an diese fiktive Person richtest, fällt es Dir leichter, den Zugang zu Deinen Worten zu finden.

Wenn Du mit mir daran arbeiten möchtest, die richtigen Worte für Dich zu finden, dann sind meine Schreibcoachings genau richtig für Dich.

In 1:1 Sessions unterstütze ich Dich dabei, gute und authentische Texte für Deine Website, Deinen Blog oder Deine anderen Kommunikationskanäle zu schreiben.

Ich freue mich auf Dich!