Schreibblockade? Das kannst Du dagegen tun! - Frau Schmitt Schreibt

Eine Schreibblockade ist somit das Fieseste, das einen als Schreiber erwischen kann. Meistens schleicht sie sich heimtückisch von hinten an, wartet in ihrer Deckung und springt uns dann im richtigen – oder vielmehr falschen – Moment in den Nacken. Just in dem Moment, indem wir auf ein bisschen Inspiration und Schreibglück angewiesen sind. 

Denk nur nicht, dass ich nicht mit solchen Schreibblockaden zu kämpfen habe, weil ich mit dem Texten mein Geld verdiene. Bei mir kommt so ein Blackout ganz besonders gern kurz vor einer wichtigen Lieferfrist. Also glaube mir: Ich spreche aus Erfahrung!

Die Gründe für eine Schreibblockade sind vielfältig

So eine Schreibblockade kommt natürlich nicht wirklich einfach aus dem Nichts. Sie hat verschiedene mögliche Ursachen. Vielleicht hattest Du mal eine schlechte Zensur in einer Deutscharbeit und hast in Deinem Unterbewusstsein nun abgespeichert, Du könntest nicht schreiben. Oder Du hast Angst vor möglicher Kritik an Deinem Text. Oder, oder, oder.

In jedem Fall hilft es Dir nichts, diese Blockade einfach hinzunehmen und zu akzeptieren. Ich bin der Meinung, dass jeder in der Lage ist die passenden Worte zu finden, um seine Idee nach draußen in die Welt zu bringen. Dafür braucht es nur ein bisschen Übung und das entsprechende Handwerkszeug.

Noch mehr Tipps und Tricks?

In meinen Workshops und Seminaren teile ich mit Dir meine besten Schreibtipps. Hier findest Du einen Überblick über kommende Veranstaltungen, Workshops und Seminare von Frau Schmitt Schreibt.

Meine 5 Tipps gegen Schreibblockaden

Wie gesagt: Auch ich muss mich diesen Blockaden immer wieder stellen. Und weil ich weiß, dass sie mich alle Nase lang aus dem Hinterhalt überfallen, habe ich mir einen Schlachtplan zurechtgelegt. Ein Set an Notfallmaßnahmen, das mir dabei hilft wieder einen Zugang zum Text zu finden. Vielleicht helfen auch Dir diese fünf Tipps dabei, Deine Schreibblockade zu überwinden.

1| Lass Deinen Text liegen

Wenn einfach keine Worte oder Ideen kommen wollen, dann erzwinge nichts. Lass die Schreibarbeit für eine Stunde liegen, laufe einmal um den Block und lass Dir frischen Wind um die Nase pusten. Bei mir hilft ein kurzer Spaziergang manchmal Wunder.

2 | Mache eine Mindmap oder ein Brainstorming

Du musst nicht sofort einen kompletten Text mit perfekter Überschrift und gigantischer Storyline auf’s Papier legen. Du kannst Dir sicher denken, dass sich dieser selbstgemachte Druck nicht besonders positiv auf Deine Schreibfertigkeiten auswirkt. Starte doch erst einmal mit einem kleinen Brainstorming auf einem Schmierzettel: Mach Dir Notizen, schreibe Satzfetzen auf und lasse Deinen Ideen ganz ungefiltert freien Lauf. Bei mir entwickelt sich dann meistens ganz automatisch die Lust zum Schreiben.

3 | Mach eine kreative Schreibübung

Bevor Du Dich ans Eingemachte begibst, kannst Du auch zunächst mit einer kleinen Lockerungsübung starten. Wie beim Sport – da rennst Du ja auch nicht auf Anhieb 25 Kilometer, sondern beginnst Schritt für Schritt. Mit einer kreativen Schreibübung machst Du genau das gleiche: Dich erstmal aufwärmen.

4 | Lies etwas

Wenn mich eine Schreibblockade am Texten hindert, dann schnappe ich mir gerne eines meiner Lieblingsbücher und lese für ein paar Minuten darin. Die Worte von guten Autoren motivieren und inspirieren mich in solchen Momenten sehr.

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5 | Schreibe trotzdem. Jeden Tag.

Um Schreibblockaden von vornherein vorzubeugen hilft nur eins: Schreiben und üben. Wenn Dir das Schreiben grundsätzlich schwerfällt, empfehle ich Dir jeden Morgen nach dem Frühstück zehn Minuten zu schreiben. Dabei ist es ganz egal was Du schreibst – Gedanken, Träume, ToDos oder Satzfetzen. So verlierst Du langsam aber sicher Deine Angst vor dem weißen Blatt Papier.

Hast Du auch besondere Maßnahmen, die Dir bei einer Schreibblockade helfen? Teile sie gerne mit mir in den Kommentaren!