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Redaktionsplan – So plane ich meine Blogartikel

Redaktionsplan, Blogartikel planen

Einen Redaktionsplan für meinen Blog zu erstellen gehört für mich zu meinen täglichen Aufgaben als Selbstständige. Wie genau ich an die Planung meiner Blogartikel herangehe, möchte ich hier mit Dir teilen.

Redaktionsplan – warum der Stress?

Vor ein paar Wochen bin ich in einem Artikel der Frage nachgegangen, warum man sich den Stress machen sollte, um einen Blogplan zu erstellen. Wieso sollte man nicht einfach so drauf losschreiben können? Warum sich mit der Planung stressen?  Die Antwort: Etwas Planung erleichtert Dir den Arbeitsalltag enorm und kommt Dir auch beim Schreiben zu Pass. Mir persönlich fällt das Schreiben und Texten sehr viel leichter, wenn ich mir zuvor Gedanken gemacht habe. Wenn ich weiß wo es hingehen soll, dann werden auch meine Worte sehr viel klarer. Und das kommt Dir, Deinem Business und erfolgreichem Online-Marketing zu Gute.

Blogartikel in 7 Schritten planen

Nun hat jeder seine ganz eigene Art an Texte heranzugehen. Bei mir hat sich in den letzten Jahren ein Schema etabliert, das sehr gut funktioniert – und das sind sieben Schritte. Diese möchte ich hier gerne mit Dir teilen. All diese Schritte gehe ich, bevor ich überhaupt mit dem „richtigen“ Schreiben beginne. Du bist frei meine sieben Schritte zu testen und zu schauen, ob sie auch für Dich sinnvoll sind.

Bei meiner Blogplanung und meinem Redaktionsplan arbeite ich mit dem Tool Ervernote. Ich weiß, dass viele meiner Kollegen aber auch mit Trello sehr zufrieden sind. Auch hier hat wieder jeder seine ganz individuelle Arbeitsweise. Meine sieben Schritte halte ich – je nach Lust und Laune – entweder in Evernote oder handschriftlich in meinem Notizbuch fest. Wichtig ist es für mich nur, dass ich meine Überlegungen einmal niederschreibe; das hat für mich persönlich eine stärkere Wirkung.

Schritt 1: Arbeitstitel festlegen

Im ersten Schritt überlege ich mir zunächst das Thema und lege einen Arbeitstitel fest. Meine Idee für einen neuen Artikel kommt hin und wieder per Geistesblitz oder einer direkten Anfrage an mich. In der Regel bediene ich mich aber meiner Ideensammlung in meinem Swipe File. Wenn das Thema steht verfasse ich einen Arbeitstitel für den Artikel. Der ändert sich im Laufe der Zeit und wird – auch mit Blick auf SEO – vor der Veröffentlichung noch einmal angepasst.

Schritt 2: Veröffentlichungsdatum festlegen

Wenn das Thema und der Arbeitstitel stehen, wird alles festgemacht: Ich lege das Veröffentlichungsdatum fest. Wenn das Datum steht, steigt auch die Verbindlichkeit. Ich kann Dir nur empfehlen einen regelmäßigen Veröffentlichungsrhytmus zu etablieren, wenn Du einen Blog aufbauen möchtest. Zum einen lernen Deine Leser, wann sie neue Inhalte erwarten können; zum anderen kommst Du so gut ins Schreiben. Ob der Rhythmus wöchentlich oder monatlich ist, bleibt ganz Dir überlassen.

Schritt 3: Inhalt grob umreißen

Im dritten Schritt halte ich kurz und knapp fest, worum es in dem Artikel gehen soll, quasi wie ein kleiner Klappentext für Deinen Beitrag. Man könnte meinen, man wüsste ja worum es geht, wenn man das Thema gewählt hat. Dennoch ist es sehr hilfreich, sich noch einmal selber klar zu machen, wohin die Reise gehen soll. Hier reichen auch ein paar wenige Sätze. So hast Du schon eine grobe Vorstellung von dem, was später auf dem Papier stehen soll.

Schritt 4: Zielgruppe

Wenn Du weißt worum es gehen soll, kannst Du Dir Gedanken über Deine Zielgruppe machen: An wen richtest Du Dich? Welches Vorwissen haben Deine Leser? Sind es Anfänger auf dem Gebiet oder Fortgeschrittene? Denke über mögliche Schmerzpunkte nach und darüber, wo Du sie abholen kannst. 

Du weißt gar nicht, wer zu Deiner Zielgruppe gehört? Dann finde es schnell heraus!

Schritt 5: Mehrwert

Im fünften Schritt stelle ich für mich selbst den Mehrwert meiner Arbeit heraus. Ich überlege mir, warum man meinen Artikel lesen sollte und was man nach dem Lesen weiß, was man vorher noch nicht wusste. Das hilft mir sehr dabei mich zum Schreiben zu motivieren und den Fokus auf Qualität zu legen.

Schritt 6: Format

Anschließend entscheide ich mich für eine Beitragsart. Es gibt ja die verschiedensten Formate – vom Tutorial über einen Erfahrungsbericht bis hin zu einem Best-Practice-Beispiel – und jedes einzelne hat seine Berechtigung. Ich versuche auf einen guten Mix zu achten, sodass auf dem Blog keine Langeweile aufkommt. So wechseln bei mir Interviews, Texttipps und Empfehlungen. Sei hier ruhig ganz frei und kreativ in der Gestaltung.

Schritt 7: Keyword-Recherche

Last but not least: Die Keyword-Recherche! Nicht unbedingt meine Lieblingsaufgabe, dennoch ein wichtiges ToDo. Denn wenn Du Deinen Blogbeitrag auf Google und Co. wiederfinden möchtest, sollte man schon den ein oder anderen Gedanken an die Suchmaschinenoptimierung verschwenden. Auch ohne ein Experte zu sein, kann man mit einfachen Mitteln etwas bewirken. Ich persönlich betreibe meine Recherche mit dem Google Keywordplanner, Ubersuggest und dem WDF-IDF-Tool. Bei allem weiteren hilft mir das WordPress-Plugin Yoast.

Wenn Du diese sieben Schritte für Dich austesten möchtest, kannst Du Dir auch hier meinen kostenlosen Blogplaner sichern.

Nun wünsche ich Dir viel Erfolg beim Aufbau Deines Blogs und viel Spaß beim Schreiben!

Alles Liebe
Ann-Christin

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