Johanna ist Gründerin von My Small Fine – einem Label für Tragetücher aus reinem Leinen. Im Interview spricht sie darüber, wie sie mit ihren Worten ihre Kunden erreicht und welche Ziele noch vor ihr liegen.|| WERBUNG OHNE AUFTRAG || 

Daher kenne ich Johanna…

Johanna habe ich während meiner Zeit als Online-Redakteurin in der Agentur kennengelernt. Johanna ist eine richtige Frohnatur! Darum war ich auch ziemlich traurig, als sie ihr Weg nach Süddeutschland geführt hat, wo sie auch ihr Label My small Fine Ring Slings gegründet hat. Durch Facebook und Instagram hat sie mich aber immer auf dem Laufenden gehalten. Als ich diese Interviewreihe gestartet habe, musste ich direkt an Johanna und ihr eigenes Label denken! Ich freue mich, dass wir über das Interview wieder in Kontakt gekommen sind.

Hallo Johanna, bitte stelle Dich und Dein Business kurz vor.

Ich bin Johanna Pekeler, habe eine fast 2-jährige Tochter, zwei Rhodesian Ridgebacks , einen Mann und bin die Gründerin von My small Fine Ring Slings.

Wo siehst Du Dich und Dein Business in 10 Jahren?

Ich hoffe, dass My small Fine international bekannt ist und ich immer noch Spaß und Freude daran habe, Mütter und Väter mit unseren Ring Slings glücklich zu machen. Außerdem hoffe ich natürlich, dass unsere kleine Familie aus mehr Kindern, als aus Hunden besteht und wir wieder im Norden von Deutschland wohnen.

Was bedeuten Worte, Texte und Sprache für Dein Business?

Eine schwierige Frage für mich. Ich habe meinen gesamten bisherigen Kundenstamm hauptsächlich über soziale Netzwerke, wie zum Beispiel Instagram, aufgebaut. Instagram ist eine Plattform, auf der Bilder mehr sagen als Worte.

Aber ich habe im Laufe der Zeit auch gemerkt, dass nicht nur die Bilder wichtig sind, sondern auch die Texte unter den Bildern. So kann ein Bild doch Gefühle und Stimmungen transportieren, aber ohne Text liegt es immer in der subjektiven Gegebenheit, was die Nutzer in dem Bild sehen wollen.

Ein Text unter einem Bild kann genau meine Stimmungslage und meine Gefühle transportieren und erläutern und die Betrachter in meine Welt mitnehmen. Für mich ist das  auch ein sehr schöner Austausch.

Was fällt Dir beim Schreiben besonders schwer – und was sehr leicht?

Mir fiel es immer und fällt es auch immer noch sehr schwer, Dinge genau auf den Punkt zu bringen. Ich schreibe meistens drum herum. Ich muss mir sehr genau überlegen, was ich mit meinem Text transportieren will und dann genau dieses Gefühl niederschreiben und versuchen durch den Text zu vermitteln.

Es ist immer noch nicht meine Paradedisziplin, aber mit der Zeit bin ich auch besser geworden!

Welchen Herausforderungen musst Du Dich bei Deiner Kundenkommunikation stellen? Wie meisterst Du sie?

Bisher lief in meiner Kundenkommunikation alles glatt und es gab keine großen Herausforderungen. Ich glaube einfach, dass meine Kunden*innen in der gleichen Situation sind, wie ich auch. Meist haben sie auch ein Kind oder mehrere. Dann ist man irgendwie schon auf einer Wellenlänge. Das hilft.

Welches Buch hat Dich in letzter Zeit besonders inspiriert?

„Das Marzipanmädchen“ von Lena Johannson. Das Buch handelt von einer alten Lübecker Konditor Familie. Die jüngste Tochter muss im Jahre 1970 widerwillig die Geschäfte übernehmen. Zu diese Zeit eine vermeintliche Sensation. Aber diese junge Frau packt der Ehrgeiz und sie wird sehr erfolgreich. Irgendwie hat mir diese Buch gezeigt, dass man alles schaffen kann, wenn man nur will.

 

Wo kann man Dich finden und mehr von Dir erfahren?

Wir haben eine kleine Website www.mysmallfine.de und außerdem sind wir bei Instagram und bei Facebook.

 

Ich möchte mich bei Johanna für das Interview bedanken. Natürlich freue ich mich, wenn Dir das Gespräch mit Johanna Mut macht, um auch einmal selber zu Stift und Papier zu greifen – und über Dein Feedback. Du möchtest selber einmal Interviewpartner*in sein? Dann schreib mir!