10 elementare Gewohnheiten für Deinen vollen Fokus

Den Fokus auf die großen und wichtigen Ziele zu behalten? Manchmal eine echte Mammut-Aufgabe! Hier liest Du, welche Voraussetzungen es braucht, um wirklich fokussiert arbeiten zu können und welche zehn Gewohnheiten Dich darin unterstützen!

___STEADY_PAYWALL___

Fokus ist Konzentration 2.0

Um eine Aufgabe schnell und sauber zu erledigen, braucht es genügend
Konzentration. Doch konzentriert über den Arbeitstag hinweg arbeiten zu können, ist das eine. Den Fokus auf Deine großen Träume und Ziele über lange Zeit aufrechtzuerhalten, das andere.

 

Fokus das nächste Level nach Konzentration.

 

Um Dein Herzensbusiness erfolgreich voranzubringen, ist es unerlässlich, den Fokus immer wieder zu schärfen und neu auszurichten. Schließlich steht er in direktem Zusammenhang zu den Ergebnissen, die Du erzielst – sowohl die positiven, als auch die negativen.

 

Hältst Du Deinen Fokus auf Dein Ziel konstant aufrecht, wirst Du mit Sicherheit die Wirkungen erreichen, die Du Dir gewünscht hast. Geht Dir Deine Aufmerksamkeit immer wieder verloren, werden auch die Erfolge ausbleiben.

4 Voraussetzungen für Deinen Fokus

Den Fokus auf lange Zeit aufrechtzuerhalten ist zum Glück kein Hexenwerk. Wenn Du weißt, an welchen Stellschrauben Du drehen darfst, wird es Dir wahrscheinlich sogar ganz leichtfallen. Alles, was Du benötigst, ist das richtige Wissen und eine Prise Disziplin.

 

Um Deine Schwerpunkte im Business oder Privatleben nicht aus den Augen zu verlieren, sind vier Voraussetzungen unerlässlich. Nur wenn alle diese Punkte gleichzeitig gegeben sind, können sie ineinandergreifen und ihre volle Wirkung entfalten. Wie bei einem Zahnrad.

1) Mindset

Damit Du Dich voll und ganz auf das konzentrieren und fokussieren kannst, was Dir wirklich wichtig ist, brauchst Du ein stärkendes Mindset. Das bedeutet, dass Deine Einstellung zum Leben mehrheitlich positiv ausgerichtet ist und Du ein gewisses Urvertrauen hast.

2) äußere Welt

Die äußere Welt, also alles um Dich herum, beeinflusst Deine Fähigkeit, Dich zu fokussieren. Dazu gehören Geräusche, die Temperatur, Gerüche, Haptik und unser generelles Umfeld. Ob Du Dich in der äußeren Welt wohl fühlst oder nicht, entscheidet mit darüber, wie gut Du den Fokus halten kannst.

3) innere Welt

Auch unser Innenleben beeinflusst unsere Fokusfähigkeit. Bist Du satt oder hungrig? Ausgeschlafen oder müde? Bist Du fit oder zwickt es hier und da? Je nachdem wie wir uns körperlich fühlen, können wir uns besser oder weniger gut fokussieren.

4) mentale Stärke

Unser Geist lässt sich trainieren wie einen Muskel. Je besser er in Form ist, desto stärker ist Deine Willenskraft, Deine Disziplin und Dein Durchhaltevermögen. All diese Qualitäten haben einen entscheidenden Einfluss darauf, wie gut Du Dich langfristig fokussieren kannst.

Um fokussiert arbeiten zu können, muss das Grundgerüst stimmen | Foto von Igor Starkov von Pexels

Attraktive Ziele ziehen Fokus magisch an

Diese vier Voraussetzungen – Mindset, äußere und innere Welt sowie Deine mentale Stärke – sind die Basis dafür, dass Du Deine Ziele und Wünsche nicht aus den Augen verlierst. Doch wenn Du nur das sachliche Ziel vor Augen hast, fehlt die Strahlkraft. Vielleicht hast Du das Ziel, ein Buch zu schreiben. Richtest Du Dein Hauptaugenmerk nur darauf, Worte und Sätze aneinanderzureihen, kann dieses Ziel schnell überfordern. Schließlich hat ein Buch in der Regel eine ganze Menge Seiten!

 

Ziele brauchen eine emotionale Komponente.

 

Stelle Dir stattdessen vor, wie es sein wird, Dein Buch endlich gedruckt in der Hand zu halten; wie sich die Seiten und der Buchdeckel anfühlen. Visualisiere, wie Du es Deinen Freund:innen und Deiner Familie zeigst und Widmungen auf die erste Seite setzt. Fühle schon jetzt den Stolz und die Freude. Erst mit dieser emotionalen Komponente erhalten Deine Ziele eine Strahlkraft – der Fokus folgt dann (fast) automatisch.

10 elementare Gewohnheiten, mit denen Du den vollen Fokus behältst

1) Etabliere ein Morgenritual

Ein Morgenritual hilft Dir dabei, bewusst und achtsam in den Tag zu starten. Gleichzeitig sorgst Du damit für mehr Energie, die Dich begleitet. Sorge am besten dafür, dass alle vier Voraussetzungen für Deine Fokusfähigkeit zum Tragen kommen. Zum Beispiel mit ausreichend Wasser, einem Frühstück, Sport und Meditation, Morning Pages oder dem Lesen eines Buchs.

2) Setze eine positive Intention für jeden Tag

Diese Gewohnheit kannst Du wunderbar in Dein Morgenritual integrieren! Setze Dir jeden Tag eine positive Intention. Zum Beispiel “Ich arbeite immer nur an EINER Aufgabe” oder “Ich feiere jeden noch so kleinen Erfolg”. Erinnere Dich über den Tag hinweg immer wieder an Deine Intention – nach und nach wirst Du wunderbare Veränderungen wahrnehmen.

Ein Morgenritual hilft Dir dabei, mit mehr Energie in den Tag zu starten | Foto von Andrea Piacquadio von Pexels

3) Weniger ist mehr!

Ein langfristiges Ziel ist wie ein Marathon – kein Sprint. Streiche also lieber ein, zwei Aufgaben und To-dos für den Tag und halte den Fokus auf die Dinge, die wirklich wichtig sind. Lerne Grenzen zu setzen. Jedes „Nein“ ist im Endeffekt ein “Ja” zu Dir und Deinen Zielen. Indem Du Deine Energie einteilst, hältst Du länger durch.

4) Achte auf Deine Gesundheit

Es bringt Dir nichts, wenn Du am Ende Deines Weges am Ziel angelangt bist, aber dort total erschöpft und ausgelaugt ankommst. Wie willst Du sonst die Gipfel-Party feiern? Trinke ausreichend Wasser, achte auf eine gesunde Ernährung und schenke Dir genügend Schlaf.

5) Halte Ordnung

Klingt wie ein Tipp von Oma, hat aber seine Berechtigung: Ordnung im Außen schafft Ordnung im Innen. Räume Deinen Schreibtisch auf und sorge für eine arbeitsfreundliche Umgebung. Lege nur die Unterlagen auf Deinem Schreibtisch oder Deinem Bildschirm ab, die Du gerade für Dein Fokusthema brauchst. So sorgst Du gleich zu Beginn Deines Arbeitstages für eine ablenkungsfreie Zone.

6) Erstelle ein Visionboard

Wenn Du ein sehr visueller Mensch bist, ist es hilfreich, Dir ein Visionboard anzulegen. Das ist eine Collage, mit der Du Dir mithilfe von Fotos, Bildern oder Zitaten Deine Ziele visualisierst. Hänge diese Collage am besten dorthin, wo Du sie täglich mehrmals siehst – über Deinem Schreibtisch, in der Küche oder neben Deinem Badezimmerspiegel. So hast Du Deine Träume immer wieder direkt vor Augen.

Wie Du ein Visionboard erstellst, kannst Du hier lesen.

Mit einem Visionboard visualisierst Du Deine Ziele | Foto von cottonbro von Pexels

7) Praktiziere Singletasking

Das Multitasking nicht funktioniert ist wissenschaftlich belegt. Glaube den Wissenschaftlern aus Utah und Harvard – und lass es einfach. Du kannst zwar Deine Aufmerksamkeit teilen, aber sie zu vermehren ist nicht möglich. Der einzige Effekt: Alle Aufgaben, die Du gleichzeitig erledigst, leiden.

8) Gönne Dir Pausen

Stress gehört zum Leben dazu und ist in einem bestimmten Maß hilfreich. Doch auf jede Hochleistungsphase sollte eine Entspannungsphase folgen. Achte also darauf, immer wieder Pausen einzulegen und ganz bewusst Ruhe zu genießen. Verteile kleine Pausen über den Tag und nimm Dir direkt vor, was Du in Deiner Pause genießen möchtest: Spazierengehen, Yoga oder einen Tee trinken.

9) Zieh den Stecker

Die Arbeit online ist ein Pulverfass. An jeder Ecke wartet die nächste Ablenkung und ehe Du Dich versiehst hast Du eine halbe Stunde auf Facebook vertrödelt. Indem Du immer wieder Offline-Arbeitszeiten einbaust, überlistest Du Dich selbst. Auch im Feierabend ist es sinnvoll, immer mal wieder Digital-Detox-Zeiten einzuläuten. So trainierst Du Deinen Fokus-Muskel besonders effektiv.

Lerne, regelmäßig Pausen zu machen | Foto von La Miko von Pexels

10) Lerne Deine innere Uhr kennen

Nicht jeder Mensch und Körper tickt gleich. Die einen sind wahre Eulen und können in der Nacht am besten arbeiten. Andere wiederum hüpfen schon um fünf Uhr früh aus dem Bett und sind hellwach. Lege Deine Aufgaben so, dass du die wichtigsten in Deinem produktivsten Zeitfenster erledigst – dann kannst du fokussiert und effektiv arbeiten.

Übung bringt Meisterschaft

Ganz wichtig: Es braucht Zeit, um alte Gewohnheiten aufzugeben und neue zu etablieren. Es kann bis zu zwei Monate dauern, um aus einem Vorhaben eine Gewohnheit werden zu lassen. Fange also in den kleinstmöglichen Schritten an und steigere Dich nach und nach.

 

Geht Dir der Fokus zwischendurch einmal verloren? Sei mild mit Dir selbst und versuche, Dich nicht zu verurteilen. Wie in jeder Disziplin, gibt es auch im Fokus-Training gute und schlechte Tage. Das Entscheidende ist, dabeizubleiben!

 

 

Wie geht es Dir? Fällt es Dir leicht, Dich zu fokussieren? Welche der Tipps haben Dich inspiriert? Teile Deine wichtigsten Erkenntnisse gerne mit mir in den Kommentaren!