Hallo und einen schönen Freitag Dir! Hier ist der 2. Teil meiner Artikelserie „Erfolgsfaktor Unternehmenssprache“. Im 1. Teil haben wir gelernt, was eine Unternehmenssprache ist und warum sie so sinnvoll ist. Heute möchte ich Dir ein paar Fragen aufzeigen, die Du Dir am besten stellen solltest, bevor Du Dich daran machst Deine eigene Unternehmenssprache zu entwickeln.

 

Unternehmenssprache entwickeln – Aber wie?

Bevor es richtig ans Eingemachte geht, solltest Du Dich in Ruhe hinsetzen. Nimm Dir einen Stift und ein Blatt Papier oder – wenn Du nicht so analog unterwegs bist – Deinen Laptop. Nimm Dir Zeit. Zunächst solltest Du Dir die ein oder andere Frage stellen. Beantworte die Fragen nach und nach. Das verschafft Dir selber Klarheit über Dein Business.

 

(1) Was bietest Du eigentlich an?

Das hört sich erst mal nach einer seltsamen Frage an, oder? Aber sie ist wichtig. Du solltest genau wissen, was Du anbietest. In welchen Geschäftsfeldern bist Du aktiv? Bietest Du Dienstleistungen oder Produkte an? Wo hören Deine Kompetenzbereiche auf? Führe Dir genau vor Augen mit welchen Leistungen Du Dein Geld verdienst bzw. verdienen möchtest.

 

(2) Was sind Deine eigenen Werte?

Auch das ist eine der wichtigsten Fragen: Für was stehst Du? Mach Dir klar, welche Werte Dich oder Dein Unternehmen ausmachen. Stehst Du für Qualität oder eher für günstige Preise? Stehen für Dich Innovationen, Umweltschutz oder Kundenfreundlichkeit an erster Stelle? Finde für Dich heraus, wo Deine Prioritäten liegen und wie Du wahrgenommen werden möchtest. Sei hier ganz klar. „Top Qualität zu kleinsten Preisen“ funktioniert in der Regel nicht besonders gut. Fokussiere Dich auf nicht mehr als drei wichtige Unternehmenswerte.

 

(3) Was ist Deine Vision?

Deine Vision ist das Zukunftsbild Deines Unternehmens. Was willst Du mit Deinem Unternehmen bewirken? Eine Vision ist immer positiv formuliert, denn sie soll Dich motivieren und Dir Antrieb verleihen. Deine wirtschaftlichen Ziele haben definitiv ihre Berechtigung, sind hier aber am falschen Platz.Hier ein Beispiel für eine Unternehmensvision: „Ein Computer auf jedem Schreibtisch und in jedem Zuhause“. Na, von wem kam die wohl? Genau, Microsoft.

 

(4) Kennst Du Deine Zielgruppe?

Oh, ich liebe diese Frage! Sie ist ganz essentiell, wenn Du Deine eigene Unternehmenssprache entwickeln willst. Notiere Dir genau, wen Du erreichen willst – Männer oder Frauen, kleine und mittelständische Unternehmen, global player? Mach Dir hier ganz bewusst, Du Deine Zielgruppe nur erreichen kannst, wenn Du sie auch kennst.

Unternehmenssprache – Mit den richtigen Worten zum Erfolg

Du willst eine starke und erfolgreiche Marke aufbauen? In diesem Workshop legst Du den Grundstein für Deine individuelle und authentische Unternehmenssprache: Vermittle Deine Werte und bring Deine Vision in die Welt hinaus, überzeuge Kunden von Dir und komm Deinem Erfolg ein Stück näher!

(5) Wie ist Deine Zielgruppe aufgestellt?

Jetzt gehen wir noch einen Schritt weiter. Du weißt jetzt wer zu Deiner Zielgruppe gehört. Dann finde jetzt alles Mögliche über Deine Zielgruppe heraus! Was liest Deine Zielgruppe gerne? Wo wohnt sie? Wie viel Geld verdient sie? Welche Musik hört sie gerne? Ist sie Social Media affin? Ist sie mobil unterwegs? Kenne Deine Zielgruppe gut. Sehr gut. Am besten besser als sie sich selbst.

 

(6) Erreichst Du Deine Wunschzielgruppe?

Wenn Du Dein Business schon etwas länger betreibst, solltest Du Dir nun diese Frage stellen. Zuvor hast Du festgehalten, wer Deine Leistungen in Anspruch nehmen soll. Deckt sich das mit der Wirklichkeit? Gehört Deine Wunschzielgruppe bereits zu Deiner Käuferschaft oder erreichst Du diese gar nicht? Bekomme ein Gefühl für den Status Quo Deiner Käuferschaft.

 

(7) Über welche Kanäle kommunizierst Du im Moment mit Deiner Zielgruppe?

Die Frage ist sicher schnell beantwortet: Welche Kanäle nutzt Du um Deine Zielgruppe zu erreichen? Hast Du eine eigene Website? Bist Du auf Facebook, Instagram oder Snapchat aktiv? Besuchst Du viele Messen oder Netzwerktreffen? Mach Dir klar, was Du bereits tust, um mit Deinen Kunden in Kontakt zu treten. Vielleicht kannst Du auch schon einen Zusammenhang mit der Frage 5 herstellen.

 

(8) Über welche Kanäle würdest Du gerne kommunizieren?

Mach Dir ein paar Minuten Gedanken darüber, ob Du schon alle sinnvollen Kommunikationskanäle ausgeschöpft hast. Gibt es etwas, dass Du bisher austesten wolltest, es aber noch nicht getan hast? Welche Kommunikationskanäle möchtest Du in Zukunft noch nutzen? Stell Dir eine Liste auf und notiere sie.

 

(9) Wie kommunizierst Du im Moment?

Auch das ist eine spannende Frage. Bei dieser Frage solltest Du Dich selber reflektieren. Vor allem solltest Du ehrlich mit Dir sein. Das heißt: Versuche nichts zu beschönigen, stelle Dein Licht aber auch nicht unter den Scheffel!Welche Maßnahmen nutzt Du für Deine bisherige Kommunikation? Hast Du einen Redaktionsplan für Deinen Blog? Hast Du bestimmte Textvorlagen für Briefe und E-Mails? Kommunizieren mehrere Mitarbeiter mit Kunden? Gibt es einen Leitfaden? Denk auch darüber nach, was Dir schwerfällt und was Dir leichter von der Hand geht.

 

(10) Warum willst Du eine Unternehmenssprache entwickeln?

Auch das ist eine wichtige Schlüsselfrage. Warum möchtest Du eigentlich Deine eigene Unternehmenssprache entwickeln? Was genau versprichst Du Dir davon? Mach Dir klar, warum sich diese Arbeit für Dich lohnt. Denn nur, wenn Du einen Sinn in der Arbeit siehst, wirst Du motiviert an die Sache herangehen können.

 

Nun wünsche ich Dir viel Spaß beim Beantworten der Fragen. Nimm Dir Zeit und notiere alle Gedanken – diese Fragen sind eine grundlegende Arbeit für die Entwicklung Deiner Unternehmenssprache und wichtig für den nächsten Schritt.