SchreibtippsTexterleben

Blogplanung – warum der Stress?

Blogplanung und Selbstorganisation

Blogplanung – wie langweilig. Es geht doch um Schreiben, nicht um Planung. Oder? Ganz im Gegenteil. In diesem Artikel liest Du, warum Dir eine Blogplanung Deinen Arbeitsalltag erleichtert und welche Tools für mich funktionieren. Viel Spaß dabei!

Planung ist das halbe Leben

Wenn Du einen Blog starten möchtest, ist es hilfreich, sich zunächst einmal ein paar Gedanken zu machen:

Die Antworten auf diese Fragen helfen Dir dabei, ein Konzept für Deinen Blog zu erarbeiten. Schließlich möchtest Du mit Deinem Blog ja einen Mehrwert für Deine Leser bieten und ein rundes Gesamtpaket anbieten. Zusätzlich ist die Blogplanung ein – für mich – unerlässliches ToDo, wenn es ums Bloggen geht. Warum? Das verrate ich Dir gerne.

Organisiert arbeitet es sich leichter

Hast Du Dich schon einmal vor Deinen Laptop gesetzt, ein Word-Dokument geöffnet und Dir gesagt „Jetzt schreibe ich etwas“? Dann wirst Du vielleicht auch festgestellt haben, dass das meistens nicht ganz so gut funktioniert. Auf Knopfdruck Inhalte zu produzieren fällt den meisten von uns schwer. Vielmehr schürt dieses Vorgehen die Panik vorm weißen Blatt. Um dieses Content-Tief zu umgehen, kannst Du die Blogplanung für Dich nutzen.

Ich überlege mir im monatlichen Rhythmus, welche Themen ich im Blog besprechen möchte und recherchiere Inhalte. Ich mache mir ein grobes Konzept für den jeweiligen Artikel und lege SEO-Keywords fest. Wenn es dann daran geht den Artikel zu schreiben, habe ich bereits ein festgestecktes Feld, in dem ich mich bewegen kann. Das spart mir eine ganze Menge Zeit. Netter Bonus: Diese Selbstorganisation reduziert die Angst vorm weißen Blatt Papier.  

Blogplanung führt zu Kontinuität

Unser (Arbeits-)Alltag fordert uns regelmäßig heraus: ToDo-Listen wollen abgehakt, Telefonate geführt, Angebote geschrieben werden. Da kann im Eifer des Gefechts der Blogbeitrag schnell mal untergehen. Und am Ende des Monats denkst Du Dir: „Ach, eigentlich wollte ich doch mal wieder was auf meinem Blog veröffentlichen…“. Dabei ist der Blog so ein gutes Tool, um Deine Reichweite zu vergrößern und Deine Expertise für (potentielle) Kunden sichtbar zu machen. Es wäre viel zu schade, wenn Du Dein Wissen für Dich behältst!

Die Blogplanung hilft Dir dabei einen kontinuierlichen Veröffentlichungs-Rhythmus zu finden. Nimm Dir einen realistischen Turnus und einen festen Tag für die Veröffentlichung vor. Einmal in der Woche, alle zwei Wochen, einmal im Monat – was auch immer für Dich machbar ist. Für diesen Termin verpflichtest Du Dich (am besten kommunizierst Du ihn) und veröffentlichst regelmäßig einen Blogbeitrag. Das schult Deine Textfertigkeiten, ist ein tolles Marketing-Tool und bringt Traffic auf Deine Seite.

Du kannst Inhalte besser abstimmen

Drei Wochen hintereinander zu demselben Thema zu lesen ist nicht besonders spannend. Wenn Du einen Blog beitreibst, möchtest Du Deine Leser natürlich auch unterhalten und zum wiederkehren bewegen. Das schaffst Du mit abwechslungsreichen Blog-Formaten und Inhalten. Die Blogplanung kann Dich dabei wunderbar unterstützen. In dem Du Dir im Vorfeld Gedanken über die Blogthemen machst, erkennst Du Dopplungen besser und kannst einen vielfältigen Content-Plan erstellen. Außerdem bekommst Du so einen Blick für verwandte Artikel und Inhalte; sie lassen sich so viel besser aufeinander aufbauen.

Welche Tools zur Blogplanung nutzen?

Um eine funktionierende Blogplanung aufzubauen, gibt es verschiedenste Tools. Da scheint es gar nicht so einfach das Richtige zu finden. Ich persönlich musste erst ein paar Varianten testen, um meinen individuellen Workflow herauszuarbeiten. Hier sind ein paar Tools, von denen ich weiß, dass sie für mich oder andere Kollegen-im-Geiste funktionieren:

  • Evernote: Ich plane meine Blogthemen in Evernote. Mir gefällt das Tool und ich komme gut damit klar. Ich kann jederzeit und von jedem Gerät auf meine Notizen zugreifen, sie vertaggen und gleichzeitig mein Swipe File führen.
  • Trello: Für mich persönlich nicht das richtige Tool, aber für viele andere Blogger der heilige Gral.
  • Asana: Ein richtig gutes (und dazu noch kostenfreies) Ticketsystem. Ich nutze Asana für meine täglichen Aufgaben, meine Kundenprojekte und auch für meine wiederkehrende Blogplanung.
  • WordPress Editorial Calendar: Ein WordPress-Plugin, mit dem Du Deine Artikel planen kannst und direkt erste Entwürfe und Gedanken speichern kannst. Ich habe das Tool eine Zeit lang genutzt, bin dann aber doch wieder zu Evernote und Asana umgeschwenkt.

Du hast jetzt richtig Lust darauf, Deinen eigenen Blog zu starten? Super, dann leg sofort los! Wenn Dir der Artikel weitergeholfen hat, dann freue ich mich über Dein Feedback in den Kommentaren. Wenn Du ein anderes, großartiges Tool nutzt, um Deinen Blog zu planen, dann lass es mich gerne wissen.

Alles Liebe
Ann-Christin

Text-Tipps im Newsletter

* indicates required

Schreib mir!

Der Beitrag hat Dir gefallen? Dann freue ich mich über einen Kommentar von Dir weiter unten!

Du hast Fragen zu den Artikeln oder hast einen Beitrag der beim nächsten Mal unbedingt in diese Liste gehört? Dann schreib mir gerne eine Nachricht!

2 Gedanken zu „Blogplanung – warum der Stress?

  1. Hallo Ann-Christin,

    Dein Beitrag bestätigt mir, dass ich mit meiner Blogplanung das Richtige tue. Meinen Plan führe ich in Excel, logisch, denn ich blogge zu Excel-Themen.

    An deinem Beitrag vermisse ich Ausführungen darüber, welche Elemente Du planst, also Datum, Kategorie, Titel, Keywords usw. Da gibt es so unterschiedliche Ansätze. Wie machst Du es?

    LG
    Gerhard

    1. Lieber Gerhard,
      vielen Dank für Dein Feedback zu meinem Artikel! Excel, Evernote, Trello – es gibt für jeden das richtige Tool!
      Du hast Recht, ich bin hier noch nicht in die Tiefe gegangen. Das ist ein Thema für einen weiteren Artikel. Ich plane Themen zunächst grob auf; gehe dann später je Artikel ins Detail. Wie genau ich da vorgehe erzähle ich in den nächsten Wochen in einem neuen Beitrag 🙂
      Alles Liebe
      Ann-Christin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.