Im Interview

Im Interview mit Susanne Buckler

Im Interview mit Susanne Buckler im Frau Schmitt Schreibt Blog

Im Interview spricht Susanne von Happy Go Lucky Coaching über die Kraft von Worten, über Herausforderungen im Umgang mit Texten und über die Quelle von Inspiration. Hier liest Du das ganze Interview!

Daher kenne ich Susanne...

Foto: Lotte Ostermann

Susanne habe ich das erste Mal auf einem Netzwerkabend der Gründerinnenzentrale in Berlin kennengelernt. Dort haben wir uns auch ein zweites Mal getroffen – danach ist der Kontakt bestehen geblieben.

Ich freue mich immer, wenn aus „leichten Bekanntschaften“ tolle Kontakte entstehen und bereichernde Gespräche entstehen. So durfte ich für Susanne auf ihrem Podcast bereits ein Interview zum Thema Sprache und Kommunikation geben.

Toll, dass ich Susanne für dieses Interview auf dem Frau Schmitt Schreibt Blog gewinnen konnte. Dir wünsche ich jetzt viel Spaß beim Lesen!

 

Hallo Susanne, bitte stelle Dich und Dein Business kurz vor.

Hallo! Ich bin Susanne und komme ursprünglich aus dem Bereich Innenarchitektur und Design. Seit drei Jahren arbeite ich auch selbstständig als Coach und unterstütze andere kreative Frauen dabei, sich beruflich neu zu orientieren, wenn sie auf der Suche nach mehr Freude und Erfüllung in ihrem Job sind.

Für die eine oder andere führt dieser Weg dann in die Selbstständigkeit – was oft ein lang gehegter Traum ist, der endlich umgesetzt werden will – daher habe ich  zusammen mit der Kommunikationsdesignerin Lena Hanzel das viermonatige Programm „Happy Go Business“ entwickelt, das Coaching und Branding für kreative Gründerinnen verbindet. Wir unterstützen Frauen darin, ihren Traum wahr zu machen und mit Freude und einer guten Basis den Start in die Selbstständigkeit zu wagen!

Wo siehst Du Dich und Dein Business in 10 Jahren?

Ich bin mir sicher, dass der Kern meines Business auch in 10 Jahren noch der gleiche sein wird: Kreative Frauen zu inspirieren und dabei zu unterstützen für sich ein (Berufs-)Leben zu gestalten, das sie von Herzen lieben, das ihnen Freude bereitet und für sie einen sinnvollen Beitrag zu dieser Welt leistet.

Auch meine Herangehensweise wird sicherlich gleich bleiben, weil das kreative und intuitive Arbeiten mit Bildern, Collagen und anderen visuellen Mitteln einfach meine große Stärke ist und ich damit ein Angebot für diejenigen schaffe, denen es ebenso geht und die auf diese Art und Weise viel einfacher Zugang zu ihren (Lebens-)Träume erhalten und spielerisch einen Weg finden, diese auch in die Tat umzusetzen. 

Sicherlich werden sich meine Angebote mit der Zeit weiterentwickeln und verändern und das ist eine schöne Sache, so bleibt es ja lebendig und spannend! Wie genau? Ha, da lasse ich mich überraschen!

Was bedeuten Worte, Texte und Sprache für Dein Business?

Ich glaube für jeden Solopreneur ist es ein ganz wichtiger Punkt und gleichzeitig oft ein schwieriger Prozess, die eigene Sprache zu entwickeln. Auf englischsprachigen Websites lese ich oft den Begriff des „heart-centered-business“ und darin drückt sich sehr schön aus, was ich mir und viele andere – vor allem weibliche – Gründerinnen wünschen: Ein eigenes Unternehmen, das ein Herzensding ist und gleichzeitig finanziell erfolgreich und professionell ist. Welche Sprache passt dazu? Wie ehrlich und verletzlich darf ich sein in dem wie ich spreche und schreibe, um trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb?) als professionell wahrgenommen zu werden?

Mit Worten drücke ich den Kern meines Unternehmens aus, meinen Sinn und meine Motivation für all das – da sollte man sich wohlfühlen mit den eigenen Worten und das ist gar nicht so einfach.

Wie oben schon beschrieben arbeite ich in meinen Coachings viel mit anderen visuellen Mitteln, mit Bildern und Collagen, denn oft ist es einfacher zuerst mit Bildern zu beschreiben, wie die eigenen Wünsche und Ideen aussehen und darüber intuitiv ein Gefühl zu entwickeln. Erst danach diese Dinge in Worten zu beschreiben macht die Sache dann einfacher, weil ein Gefühl und eine Stimmung schon da ist. 

Was fällt Dir beim Schreiben besonders schwer – und was sehr leicht?

Besonders schwer ist das Anfangen! Wenn ich einmal im „Flow“ bin, dann macht es mir meistens Spaß – aber mich selbst dahin zu bringen, den ersten Satz aufs Papier zu bringen ist oft sehr schwer. Die Angst vorm weißen Blatt…

Welchen Herausforderungen musst Du Dich bei Deiner Kundenkommunikation stellen? Wie meisterst Du sie?

Meine zwei größten Herausforderungen sind die Kontinuität und mein eigener Anspruch (und damit bin ich sicher nicht alleine…!)

Ich bin ein introvertierter Mensch und kann sehr gut lange Zeit für mich sein und vergesse dann oft, die vielen interessanten Dinge, die ich lese, entdecke, die mich beschäftigen und inspirieren mit anderen Menschen zu teilen.

Dazu kommen dann natürlich auch noch die Zweifel: Was habe ich dazu schon Neues zu sagen? Wen interessiert das? Finde ich die richtigen Worte?

Kennt, glaube ich, fast jeder, der ein eigenes Business aufbaut, oder? Ich glaube dazu gibt es zwei Strategien:

  1. Es trotzdem tun! (Also trotz der Zweifel und Ängste den Text schreiben, den Podcast veröffentlichen, etc)
  2. Manchmal einfach locker lassen und schauen, was sich einfach anfühlt und Freude bereitet und dann das machen, egal was der „eigentliche Plan“ war.

Welches Buch hat Dich in letzter Zeit besonders inspiriert?

Moby – Porcelain

Mich inspirieren Biografien immer sehr, besonders mag ich Geschichten von Künstlern oder in irgendeiner Form kreativ tätigen Menschen. Ich gebe zu, dass ich das Buch als Hörbuch gehört und nicht gelesen habe – vor allem weil Moby es selbst liest und so das ganze eine besondere Form der Nähe zu ihm, seiner Musik und deren Entstehungsgeschichte herstellt.

 

Gut gemachte Interviews und Biografien lösen bei mir vor allem zwei Dinge aus:

  1. Überraschung: Meist kenne ich ein paar Lieder oder Bücher oder Bilder, was auch immer aber weiß wenig über den Menschen und die Geschichte dahinter – und das ist immer eine Entdeckung voller Überraschungen und Inspiration!
  2. Beruhigung: Häufig ist der Weg zu einem erfolgreichen kreativen Werk (und damit meine ich auch zu einem eigenen kreativen Business) viel länger und verschlungener, als es von außen den Anschein hat. Leichtigkeit entsteht oft nicht durch einen leichten Weg dahin – im Grunde weiß man das, und trotzdem unterschätzt man oft die Mühe und Ausdauer, die es braucht, um etwas Eigenes zu kreieren. Daher finde ich es immer wieder beruhigend, zu lesen oder zu hören, dass das normal ist und die schönsten Lieder, Bilder und Bücher genauso entstanden sind…

 

Ich glaube das ist auch meine Motivation für meinen Podcast, in dem ich selbstständige Frauen interviewe und einen Blick hinter die Kulissen ihres Business werfe.  Ich möchte anderen auch diesen Moment der Überraschung und Beruhigung geben, der wiederum zu Mut und Inspiration für das eigene kreative Schaffen wird!

Wo kann man Dich finden und mehr von Dir erfahren?

Auf meinen Websites www.happygolucky.coach und www.happygo.business, auf Instagram und Facebook.Meinen Podcast findet ihr auf itunes.

Ich möchte mich bei Susanne für das Interview bedanken. Natürlich freue ich mich, wenn Dir das Gespräch mit Susanne Mut macht, um auch einmal selber zu Stift und Papier zu greifen – und über Dein Feedback. Du möchtest selber einmal Interviewpartner*in sein? Dann schreib mir!

Alles Liebe
Ann-Christin

Bilder: Lotte Ostermann / Pexels 

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