Im Interview

Im Interview mit Soul Rebel Coaching

Steffi und Caro sind die Gründerinnen von Soul Rebel Coaching und unterstützen ihre Klienten bei den Themen Sichtbarkeit, Lebenshunger und Verbundenheit. Im Interview haben sie mit mir darüber gesprochen, wie Worte Brücken bauen und wie schwer es sein kann, Alltagssprache in seine Texte einfließen zu lassen.

Daher kenne ich Steffi und Caro...

Steffi Jungbauer (l.) und Carolin Zahn (r.) von Soul Rebel Coaching aus Berlin

Ich hatte Steffi und Caro von Soul Rebel Coaching schon eine ganze Zeit lang auf Facebook und Instagram „verfolgt“. Mich haben ihre fröhliche und motivierende Art total begeistert. Vor wenigen Wochen fasste ich mir ein Herz und schrieb den beiden mit der Bitte um ein Interview eine E-Mail. Zu meinem großen Glück haben Steffi und Caro auch sofort zugesagt. Und im September wurde aus der Internet-Bekanntschaft dann auch ein Real-Life-Kontakt!

Hallo Steffi, hallo Caro, bitte stellt euch und euer Business kurz vor.

Steffi:

Ich bin Steffi Jungbauer, systemischer Coach und ich liebe es, Menschen in Veränderungsprozessen zu begleiten und sie zu neuen Sichtweisen zu inspirieren. Zusammen mit Carolin Zahn habe ich im November 2016 Soul Rebel Coaching gegründet: Wir brennen für die Themen Sichtbarkeit, Lebenshunger und Verbundenheit, die wir in unseren Coachings und Workshops verpacken.

Ende Oktober werde ich 32, komme ursprünglich aus Bayern und lebe seit 6 Jahren in Berlin. Ich probier‘ mich an der Gitarre aus und mache Thai Kickboxen. Caro habe ich während der Coaching Ausbildung kennengelernt – mein Riesenglück!! 😀

Caro:

Ich bin Carolin, 31 Jahre Großstädterin mit Mecklenburger Seele. Ich habe eine kleine Tochter und bin seit fast 13 Jahren Partnerin eines Musikers. Gemeinsam mit Steffi habe ich Soul Rebel Coaching gegründet. Hier sind alle Lebenshungrigen richtig, die auf der Suche nach dem fehlenden Puzzlestück in ihrem Leben sind.

Wo seht ihr euch und euer Business in 10 Jahren?

Steffi:

In 10 Jahren lebe ich glücklich mit meinem tollen Partner und unseren Kindern in unserem Traumhaus. Wir pendeln zwischen einem warmen Ort im Winter und Deutschland im Sommer. Caro und ich haben aus Soul Rebel Coaching ein florierendes Business gemacht, das uns, unsere Familien und KlientInnen glücklich macht. Wir lieben unsere „Arbeit“ und sind für unsere kreativen Ideen, Coachings und Workshops bekannt. Wir haben zusammen eine starke Marke aufgebaut, treten als Speakerinnen und Expertinnen auf und inspirieren international Menschen, für ihren Lebenshunger los zu gehen. Wir lachen genauso viel zusammen, wie am Anfang unserer Geschäftspartnerschaft und genießen unser Leben in vollen Zügen. Wir machen super gute Umsätze und unterstützen tolle Projekte. Wir sind im Flow.

Caro:

Gemeinsam mit Steffi haben wir Soul Rebel Coaching zu einem erfolgreichen und erfrischend abwechslungsreichen Coaching-Unternehmen aufgebaut. Ich habe es gut gemeistert, meine Familie und Zeit für sie mit unserem Unternehmen zu vereinbaren. Ich bin regelmäßig in meinem Haus am See in Mecklenburg.
Mit Soul Rebel Coaching sind wir etabliert im Coaching-Markt, weil man mit uns Veränderung Spaß macht und mit einem Augenzwinkern daherkommt.

Wir werden regelmäßig gebucht für Speakings und unsere Workshops und Coaching-Angebote, begeistern die Leute, sodass sie wirklich langfristige Veränderungen spüren und genießen.
Mit unserer Arbeit verändern wir auch innerhalb von Unternehmen die Art und Weise, wie Menschen mit einander arbeiten, hin zu mehr Verständnis und Selbstverantwortung.

Witzig, jetzt wo ich Steffis Vision gelesen, freue ich mich über die Parallelen und bin noch inspirierter als davor 😉

Was bedeuten Worte, Texte und Sprache für euer Business?

Steffi:

Worte geben mir die Möglichkeit, mich auszudrücken. Egal, ob als Facebook- oder Instagram-Post, in einem Blogtext oder Interview – um Sprache kommt man einfach nicht drum rum 😉 Und sie ist die Brücke zu unseren KlientInnen: Sie lernen uns meistens via Internet, also Homepage oder soziale Medien kennen. Klar, da spielen auch die Bilder eine sehr wichtige Rolle, aber die Texte sind als Stimme super wichtig und sie entscheiden häufig über Sympathie oder Antipathie. Sie geben einfach den Ton an.

Wir schreiben all unsere Texte selbst. Das ist mir persönlich sehr wichtig, weil ich denke, nur so kommen wir als Menschen auch wirklich rüber und unsere KlientInnen bekommen einen Einblick, wie wir ticken. Unsere Texte sind quasi die Seele unserer Homepage und Social Media Kanäle: sie sind nicht zu greifen und sorgen doch für die gesamte Stimmung. Ich glaube, zwischen den Zeilen bringen wir mehr Haltungen und Ansichten rüber, als wir denken und die LeserInnen nehmen das unterbewusst auf und bilden sich daraufhin ihre Meinungen. Unser Blick auf die Menschen und das Leben ist liebevoll. Ich hoffe, das liest man unseren Texten an.

Caro:

Worte, Texte und Sprache sind für mich so Vieles: Markenzeichen, Unterscheidungsmerkmal, Erkennungszeichen, Vertrauensbildner. Sie formen, wie  ich als Person und wie unser Unternehmen nach außen wahrgenommen werden  und helfen, eine Brücke zu den Menschen zu bauen, die wir erreichen möchten. Mit den Worten formulieren wir eine Einladung, mit uns zusammen zu arbeiten und uns kennenzulernen. Damit steht und fällt viel.

Was fällt euch beim Schreiben besonders schwer – und was sehr leicht?

Steffi:

Schwer wird es für mich immer, wenn ich den Text herbei denken will. Wenn ich denke, „so jetzt musst Du ’nen Blogartikel schreiben und los geht’s“. Das ist einerseits wichtig, um den Anfang zu machen und ich denke, dass Disziplin gut ist. Doch die besten Texte schreibe ich für meinen Geschmack aus dem Kalten, wenn es mich packt und mich der Text von selbst erreicht, anstatt ihn an den Haaren herbei zu ziehen. Da kann es dann schon ein Vorteil sein, den Anfang bereits zu haben oder aber ich schmeiß alles wieder über den Haufen und schreibe das auf, was mir in solchen Inspirationsmomenten in den Kopf kommt.

Und es fordert mich heraus, mich mehr und mehr in meinen Texten zu zeigen. Ich erzähle zwar Persönliches und von meinen Ängsten, doch mein Ziel ist, dass ich mich traue, noch tiefer zu gehen und noch mehr von mir, meiner Geschichte und meinen Gedanken Preis zu geben. Ich glaube, ich bin da auf einem guten Weg 😉

Caro:

Wenn ich über diese Frage nachdenke, freue ich mich, dass mir das Schreiben selbst eigentlich schon immer leicht viel. So generell. Ich konnte schon immer schnell und viel schreiben. Nur wurde es dann häufig redundant. Kurz und präzise zu formulieren, das fällt mir auch heute noch schwer.

Auch geht’s mir oft so, dass ich Gedanken im Kopf habe und es mir richtig schwer fällt, diese so zu Papier zu bringen, dass das Geschriebene auch wirklich das Gedachte abbildet, so wie ich es ursprünglich gemeint habe.
<— Siehst Du, schon wieder so ein Fall ;D

Was mir lange schwer fiel, war mehr Alltagssprache in meine Texte einfließen zu lassen und sie dadurch persönlicher werden zu lassen. Seitdem ich mir dafür allerdings die Erlaubnis gegeben habe, ist auch der Schreibprozess noch einmal entspannter, weil natürlicher geworden.

Welchen Herausforderungen müsst ihr euch bei eurer Kundenkommunikation stellen? Wie meistert ihr sie?

Steffi: 

Hmm… Ich denke, aktuell ist das Konsistenz, wenn es um unseren Markenauftritt geht. Ein tolles Konzept auf die Beine zu stellen, fordert uns aktuell auf eine schöne Art heraus. Die Texte und vor allem das Wording spielen da eine große Rolle. Einen roten Faden rein zu bekommen und damit schließlich unsere Zielmenschen zu erreichen, beschäftigt uns grade sehr.

Caro:

Bei der Arbeit als Coach sind für mich zwei Ebenen wichtig. Die schriftliche und die mündliche Kundenkommunikation.
Die Herausforderung bei beiden ist meine Gedanken, Fragen und Anregungen wertschätzend und klar zu formulieren. Während beim Sprechen auch gern eine Prise Witz oder Ironie mitspielen und gut verstanden werden können, ist es schwerer genau das auch schriftlich zu transportieren. Bei manchen Kunden helfen dann die guten alten 😉 😉 ;). Dazu habe ich mir mittlerweile ein ganz gutes Gespür angelegt, mit welchem Kunden ich so kommunizieren kann. Oder bei welchen ich, zumindest zu Beginn, eher sachlich formulieren sollte.

Welches Buch hat euch in letzter Zeit besonders inspiriert?

Steffi:

Ich lese aktuell – Moment, ich hol’s mal von der Couch – Strange Love von Connor Creighton. Ein Ire in Berlin, der die Deutschen lieben lernt, zusammen mit seiner aktiv und passiv ziemlich aggressiven Freundin Steffi. 😀

Seine Sprache ist genial. Ich hab heute Nachmittag schon das halbe Buch gelesen. Seit langem mal wieder ein Roman, den ich nicht mehr weg legen will. Ich mag seine metaphorische Sprache, sie inspiriert mich.

Caro: 

Mich haben alle Bücher von Brené Brown begeistert, weil sie mir die Themen Verletzlichkeit, Scham und Perfektionismus sehr viel näher gebracht haben.

Wo kann man euch finden und mehr von euch erfahren?

Auf www.soulrebelcoaching.de, auf Facebook, Instragram und in unseren Räumen in der Berliner Straße 53, 10713 Berlin-Wilmersdorf und im Café nebenan, weil’s da so leckeren Kuchen gibt.

Ich möchte mich bei Steffi und Caro für das großartige Interview bedanken. Natürlich freue ich mich, wenn Dir das Gespräch mit Steffi und Caro Mut macht, um auch einmal selber zu Stift und Papier zu greifen – und über Dein Feedback. Du möchtest selber einmal Interviewpartner*in sein? Dann schreib mir!

Alles Liebe
Ann-Christin

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