Texterleben

Ein Jahr Frau Schmitt Schreibt

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Ein guter Zeitpunkt, um die vergangenen Monate einmal Revue passieren zu lassen. Was lief gut? Was habe ich aus dem ersten Jahr Selbstständigkeit gelernt? Was nehme ich mit ins neue Jahr?

Ein Jahr Selbstständigkeit - was bedeutet das für mich?

Ich kann es kaum glauben! Genau heute vor einem Jahr bin ich in das Abenteuer Selbstständigkeit gestartet. Im vergangenen Jahr durfte ich so viel erleben und lernen, so viele inspirierende Menschen kennenlernen und über mich hinauswachsen. Seither ist kein Tag wie der andere. Immer wieder stehe ich vor neuen Herausforderungen, Aufgaben und Erfahrungen. Ich habe mir Wissen in Bereichen angeeignet, mit denen ich bisher nichts zu tun haben wollte (ich sage nur „Buchhaltung“). Ich bin dankbar für jeden einzelnen Tag. Nicht zuletzt, weil ich Unterstützung von so vielen wunderbaren Menschen bekomme.

Selbst und ständig

Als Angestellte hatte ich einen definierten Aufgabenbereich; meine Kompetenz- und Zuständigkeitsbereiche waren klar abgesteckt. Als Einzelunternehmerin kamen auf einmal viele verschiedene Aufgaben auf mich zu, mit denen ich bisher wenig zu tun hatte – Buchhaltung, Akquise, Rechnungswesen, IT, Kundensupport, Design, Angebote verfassen, Social Media Management, und, und, und. An einigen Tagen habe ich mir meine Kollegen zurückgewünscht. Wie gerne wäre ich in die Technik gerannt und hätte um Hilfe für meinen nichtfunktionierenden Laptop gebeten. Aber auch, wenn es mich viele Nerven gekostet hat – ich habe es auch selber geschafft. Und das ist ein ziemlich cooles Gefühl.

Work-Life-Balance 

Wochenende – seitdem ich selbstständig bin, ist das ein recht flexibler Begriff. Als meine eigene Chefin bin ich nicht mehr an klassische Arbeitszeitmodelle oder Öffnungszeiten gehalten. Ich kann mir meine Zeit frei einteilen und den Tag so gestalten, wie es mir passt. Wenn ich unter der Woche einen schlechten Tag habe, dann nehme ich mir die Zeit bewusst frei, denn dann kommt meistens nicht besonders viel bei rum. Wenn ich am Wochenende eine zündende Idee habe, setze ich mich an meinen Laptop. Ich bemerke, dass Arbeit und Privatleben sich häufig vermischen: Aus Netzwerkpartnern sind mittlerweile viele Freundschaften entstanden.

Selbstmotivation

Montage! Als Angestellte habe ich mich meistens ziemlich mühselig am Montagmorgen aus dem Bett gequält. Ich bin noch immer kein Morgenmensch geworden (ich bin eher der Typ Siebenschläfer), aber wenn ich dann mal wach bin, bin ich richtig motiviert. Ich liebe es, neue Projekte zu starten, neue Leute kennenzulernen und meinen Kunden dabei zu helfen, mit ihren Texten ihre Wunschkunden zu erreichen. Wenn ich von einem meiner Kunden ein liebes Feedback und ein „Dankeschön“ bekomme, laufe ich den ganzen Tag mit einem riesigen Grinsen im Gesicht herum. 

Home und Office

Immer wieder werde ich gefragt: Fällt es Dir nicht schwer von zuhause aus zu arbeiten? Nö. Mittlerweile habe ich mir mein kleines Homeoffice so eingerichtet, wie ich es brauche. Wenn ich mich an meinen Schreibtisch setze, dann ist Arbeit angesagt. Sobald ich die Tür zum Homeoffice schließe, ist der „Arbeitstag“ vorbei. Natürlich möchte ich gerne einmal eigene Räumlichkeiten haben. Ein richtiges Frau Schmitt Schreibt Büro. Das ist eines meiner Ziele für das nächste Jahr. Aber bis dahin bin ich glücklich mit meinem gemütlichen Homeoffice. 

DAS Highlight

Lange habe ich überlegt, was das Highlight aus meinem ersten Geschäftsjahr als Frau Schmitt Schreibt war. Es gab so viele kleine und große Highlights! Aber ein echter Augenöffner-Moment war mein erster Workshop „Die Macht der Sprache“. Ein offenes Seminar anzubieten hat mich so viel Überwindung gekostet, mir so viele Selbstzweifel beschert. Aber als es dann soweit war, war alle Aufregung verfolgen und ich wusste: Genau DAS will ich weitermachen. Andere dazu befähigen und zu ermutigen selber Texte zu schreiben, Kreativität und Ausdruck zu fördern und Menschen zusammenzubringen. Davon gibt’s im nächsten Jahr hoffentlich noch eine ganze Menge mehr!

Meine Wünsche für das 2. Geschäftsjahr

Was wünsche ich mir für mein zweites Jahr als Frau Schmitt Schreibt? Meine 10 Wünsche für 2018:

  1. Viele neue und spannende Projekte.
  2. Inspirierenden Austausch mit anderen Unternehmerinnen und Unternehmern.
  3. Viel neues Wissen.
  4. Den Startschuss für die Schreibwerkstatt.
  5. Gut gefüllte Workshops.
  6. Immer eine volle Kaffeetasse.
  7. Gesundheit und Gelassenheit.
  8. Eine große Portion Kreativität und Ideen.
  9. Spaß, Spannung und Motivation.
  10. Weiterhin Deine Unterstützung.

Ich möchte mich ganz herzlich bei Dir bedanken. Für Deine Kommentare und Dein Feedback; die gemeinsame Zusammenarbeit und den Austausch. Ich bin glücklich, mit Dir auch im zweiten Jahr wieder daran zu arbeiten, gute Texte in die Welt hinauszubringen.

Alles Liebe
Ann-Christin

Text-Tipps im Newsletter

Schreib mir!

Der Beitrag hat Dir gefallen? Dann freue ich mich über einen Kommentar von Dir weiter unten!

Du hast Fragen zu den Artikeln oder hast einen Beitrag der beim nächsten Mal unbedingt in diese Liste gehört? Dann schreib mir gerne eine Nachricht!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.